Pelumi Adejumo ist interdisziplinäre Schriftsteller*in, die derzeit in Rotterdam lebt, und beschreibt sich selbst als entlaufenes nigerianisch-holländisches Pastorenkind. Adejumo veröffentlicht Gedichte, macht Performances und Musik.
Adejumos Arbeit ist stark beeinflusst sowohl von westafrikanischer Spiritualität und Mythologie als auch von queerer und feministischer Theorie. Adejumo beschäftigt sich mit Themen wie der Trauer der Migration, der Grammatik der „Armen“ und der Erforschung der Rolle und Rückgewinnung von Spiritualität in queeren Leben. Adejumo schrieb soms ik voel mij zombie („Manchmal fühle ich mich wie ein Zombie“), ein Performancetext, der die Grenzen und Möglichkeiten der Mehrsprachigkeit der Grammatik auslotet. Für den Text erhielt Adejumo eine Nominierung für den Abschlusspreis Nieuwe Types im Jahr 2021 und wurde 2023 mit dem des Frans Vogel Poëzieprijs.