Seit 2019 versammelt sich das Europäische Literaturfestival Köln-Kalk (eLk) jedes Jahr am ersten Septemberwochenende in Kalk. Was als Austausch zwischen Kölner und Athener Literaturschaffenden begann, ist zu einem festen Bestandteil der Kalker Kulturlandschaft geworden – getragen von einem wachsenden internationalen Netzwerk aus Autor:innen, Übersetzer:innen, Kurator:innen und einem Publikum, das von Jahr zu Jahr vielfältiger wird.

Denn mit der achten Ausgabe geht das eLk einen bewussten Schritt weiter. Unter dem Schwerpunktthema „Scham“ verlässt das Festival erstmals die zentrale Platzstruktur und flaniert durch das Veedel: Orte, die für manche Menschen Schwellen darstellen, werden zu Räumen der Begegnung, der Literatur und des gemeinsamen Nachdenkens.

Scham begleitet uns im Privaten ebenso wie im Politischen. Sie zeigt sich in Blicken, Erinnerungen, Körpern, Sprachen und Biografien. Literatur eröffnet die Möglichkeit, über Scham zu sprechen, ohne sie aufzulösen – sie hörbar zu machen, ohne sie festzuschreiben.

An zwei Septemberwochenenden versammelt ELK8 Autor:innen, Übersetzer:innen, deutsche Stimmen, Moderator:innen und Künstler:innen aus ganz Europa an besonderen Orten in Köln-Kalk. Lesungen, Gespräche, Performances und Workshops laden dazu ein, neue Perspektiven kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

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